Die Linde muss weichen

Es war klar: Für den Teich kam nur der Platz in Frage, wo die Linde stand. Und die stand ja schon längere Zeit auf der Abschussliste. Am 21. September meinte Marianne, der Worte wären genug gewechselt, jetzt müssten Taten folgen. Mit Aluleiter und Astschere gingen wir ans Werk.

Hier hatten wir schon ein gutes Drittel der Äste abgeknipst und abgesägt:

Wir kappten nach und nach alle Äste.

Dann gruben wir den Wurzelstock aus und kappten alle Wurzeln.

Mike kappte die letzte Wurzel. Sonst wurde kein motorisiertes Werkzeug benutzt.

Oben zogen wir mit einer Seilwinde, die am Kastanienbaum befestigt war.

Unten drückten wir mit einer Winde mit 6 Tonnen Belastbarkeit, Baujahr 1956. Beides hatten uns Sepp und Erna Kellner geliehen, die aufmerksam zuschauten und Tipps gaben.

Schließlich rissen die letzten Wurzeln, die nach unten gingen, und der Baum fiel.

 

Mit der Seilwinde hab ich sie noch aus ihrem Loch gezogen, dann lag sie bereit zur weiteren Verwertung als Schnitzholz.

Teich angelegt

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